Ihre Meta-Anzeigen könnten ab morgen auf eine Weise ausgespielt werden, die Sie nicht gewählt haben. Meta aktiviert die Funktion Produkt-Browsing, die zu den Advantage+ Creative-Optionen gehört, ab dem 28. Oktober standardmäßig in laufenden Anzeigen. Deshalb ist es für jedes werbetreibende Unternehmen zu einer dringenden Aufgabe geworden, die Produkt-Browsing-Einstellung in Meta Ads noch heute zu prüfen.
In diesem Leitfaden erklären wir Schritt für Schritt, worin die Änderung genau besteht, wie sie das Erlebnis der Nutzer beeinflussen kann, die auf Ihre Anzeige tippen, wo Sie die Einstellung finden und deaktivieren und in welchen Fällen es sinnvoll sein kann, sie aktiviert zu lassen.
Laut einem Bericht von PPC Land wird Meta die Funktion Produkt-Browsing (product browsing) ab dem 28. Oktober für laufende Anzeigen standardmäßig aktivieren. Die Änderung betrifft nicht nur Anzeigen, die Sie neu erstellen, sondern auch Ihre aktuell laufenden Anzeigen. Selbst eine Kampagne, die schon lange reibungslos läuft, kann also nach diesem Datum mit einer anderen Einstellung ausgespielt werden.
Dabei gibt es ein wichtiges Detail: Produkt-Browsing ist keine neue Funktion. Laut demselben Bericht war diese Option bereits Teil der Advantage+ Creative-Optimierungen. Was sich am 28. Oktober ändert, ist, dass diese Einstellung in laufenden Anzeigen von deaktiviert auf aktiviert umgestellt wird.
Laut der Übersicht zu Meta-Ads-Updates von AdsUploader hat Meta Werbetreibende am 14. Oktober über diese Änderung informiert. Falls Sie die Benachrichtigung übersehen haben, können Sie noch eingreifen, allerdings ist die Zeit inzwischen sehr knapp.
Klären wir zunächst den Begriff. Advantage+ Creative ist die Sammelbezeichnung für Metas Optionen, die versuchen, Ihre Anzeigenbilder und -texte automatisch für verschiedene Nutzer zu optimieren. Produkt-Browsing ist eine dieser Optionen.
Laut PPC Land können Nutzer, die auf Ihre Anzeige tippen, bei aktivierter Funktion innerhalb der App auf eine Seite mit Produktinformationen und personalisierten Empfehlungen weitergeleitet werden. Mit anderen Worten: Statt direkt auf die von Ihnen festgelegte Webseite zu gelangen, sieht der Nutzer zunächst ein Produkterlebnis, das Meta innerhalb der App bereitstellt.
Laut AdsUploader befindet sich diese Einstellung in den Advantage+ Creative-Einstellungen unter „Personalisierte Ziele“ (Personalized destinations). Das „Ziel“ bezeichnet hier die Seite, auf die eine Person gelangt, nachdem sie auf die Anzeige getippt hat. Wenn das Unternehmen dieser Einstellung nicht widerspricht, wird die Funktion ab dem 28. Oktober 2026 aktiviert.
Ob Produkt-Browsing gut oder schlecht ist, lässt sich nicht in einem Satz sagen. Die Wirkung hängt von Ihrem Produkt, Ihrem Kampagnenziel und davon ab, wie sorgfältig die Seite gestaltet ist, auf die Sie Nutzer leiten möchten. Dennoch gibt es einige Punkte, die Sie berücksichtigen sollten.
Die Oberfläche von Meta kann je nach Konto und Gerät unterschiedlich aussehen, und Menünamen werden gelegentlich aktualisiert. Die folgenden Schritte bieten eine allgemeine Orientierung; auch wenn Sie auf Ihrem Bildschirm nicht exakt dieselben Bezeichnungen sehen, suchen Sie nach denselben Bereichen.
Wenn Sie viele Anzeigen haben, priorisieren Sie die Anzeigen mit dem höchsten Budget und den meisten Conversions. Danach können Sie zu kleineren Kampagnen übergehen. Wenn Sie die bearbeiteten Anzeigen in einer Liste notieren, erleichtert Ihnen das die spätere Kontrolle.
Die richtige Antwort hängt von Ihrem Unternehmen ab. Die folgenden Fragen können Ihnen bei der Entscheidung helfen:
Wenn Sie unsicher sind, kann ein ausgewogener Weg darin bestehen, die Einstellung zunächst zu deaktivieren und Ihr bestehendes Setup beizubehalten und anschließend mit demselben Creative zwei separate Anzeigen zu erstellen, wobei die Funktion in der einen aktiviert und in der anderen deaktiviert ist. So stützen Sie Ihre Entscheidung nicht auf Vermutungen, sondern auf Ihre eigenen Daten. Wenn Sie Produkte verkaufen, ist es wichtig, Ihre Anzeigeneinstellungen zusammen mit der Customer Journey auf Ihrer Website zu betrachten; unsere Seite zum E-Commerce-Management kann Ihnen dazu Anregungen geben.
Standardmäßig aktivierte Einstellungen sind in der Meta-Werbung keine Seltenheit. Daher ist es eine gute Gewohnheit, nicht nur dieses Update, sondern sämtliche automatischen Optionen in Ihrem Werbekonto regelmäßig zu überprüfen.
Wenn Sie Ihr Werbekonto regelmäßig auf solche Änderungen prüfen lassen möchten, werfen Sie einen Blick auf den Ads-Management-Service von Collapssi.
Die Änderung gilt ab dem 28. Oktober. Meta hat Werbetreibende am 14. Oktober über diese Entscheidung informiert.
Nein. Produkt-Browsing wird neben neuen Anzeigen auch in bereits laufenden Anzeigen standardmäßig aktiviert.
Sie befindet sich auf Anzeigenebene in den Advantage+ Creative-Einstellungen unter "Personalisierte Ziele" (Personalized destinations).
Die Einstellung wird ab dem 28. Oktober automatisch aktiviert, und Nutzer, die auf Ihre Anzeige tippen, können innerhalb der App auf eine Seite mit Produktinformationen und personalisierten Empfehlungen weitergeleitet werden.
Das hängt von Ihrem Unternehmen ab. Wenn Sie Traffic auf eine bestimmte Kampagnenseite oder ein Formular leiten, ist das Deaktivieren eher richtig; wenn Sie ein E-Commerce-Unternehmen mit breitem Sortiment sind, kann ein kontrollierter Test die bessere Wahl sein.
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